JadeWeserPort: Kein Schiff wird kommen…

…zumin­dest nicht Anfang August 2012: Die Regie­rungs­chefs von Bre­men und Nie­der­sach­sen haben die Inbe­trieb­nah­me der maro­den Kaje verschoben.

Das von den Ver­an­wort­li­chen in Poli­tik und Manage­ment seit Mona­ten krampf­haft herbei- und her­un­ter­ge­be­te­te Start-Datum für den Wil­helms­ha­ve­ner Tief­was­ser­ha­fen „Jade­We­ser­Port“ (JWP), der 5. August 2012, ist seit heu­te Geschich­te. David McAl­lis­ter (CDU) als Minis­ter­prä­si­dent Nie­der­sach­sens und Jens Böhrn­sen (SPD) als Prä­si­dent des Senats der Frei­en Han­se­stadt Bre­men tra­fen sich zwar am Bre­mer Flug­ha­fen, blie­ben aber am Boden – und ver­kün­de­ten amt­lich, was sowie­so schon alle geahnt haben: Das Start-Datum sei nicht zu hal­ten; nun ist die Rede von Ende Sep­tem­ber. Bleibt abzu­war­ten, wel­ches Min­dest­halt­bar­keits­da­tum die­ser Aus­sa­ge bei­zu­mes­sen ist.

Unter­des­sen eska­liert der Streit um das Gut­ach­ten zur Ramm­ung der maro­den Spund­wand, denn der vor weni­gen Tagen ver­kün­de­te Wider­ruf des Gut­ach­ters scheint jüngs­ten Nach­rich­ten zufol­ge von eben die­sem Gut­ach­ter nun erneut wider­ru­fen wor­den zu sein; das jeden­falls las­sen jüngs­te Äuße­run­gen von Nie­der­sach­sens Wirt­schafts­mi­nis­ter Jörg Bode (FDP) schließen.

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WATERKANT-Redaktion

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