Heft 3 / 2014

3-2014

Schwerpunkt 1: Kali ◊ Nordseepipeline ◊ Jadesystem ◊ Kavernen ♦ Schwerpunkt 2: Flusszerstörung – Elbe ◊ Weser ◊ Ems ♦ Nitratschwemme ♦ Küstenautobahn ♦ Fehmarnbelt-Querung ♦ Offshore-Ausbau – rettungslos.

Editorial: öffent­li­che Fürsorge, öffent­li­che Versorgung, öffent­li­che Verantwortung…

düt un dat vunne Water­kant – unter ande­rem mit die­sen The­men: Offshore-Terminal Bremerhaven, neues Elbfähr-Konzept, ITF for­dert Container-Kontrollen

Schwerpunkt zu aktu­el­len Risiken für das Jade-System

Walter Hölzel
Nach hun­dert Jahren Werraversalzung darf die Jade nicht die Alternative sein
„Nordseepipeline“ – eine Bestandsaufnahme

Gisela Gerdes und Burkhard Ilschner
Das Jade-System ver­kraf­tet keine Experimente – wie die K+S‑Abwasserpipeline
Salz im Getriebe

Peter Prill und Andreas Rudolph
Der Widerstand gegen die ost­frie­si­schen Kavernen ist ein Kampf gegen Behördenwillkür
Tricks, Blockaden und Heimlichtuerei

Thomas Schumacher
Nitratschwemme in Grundwasser und Oberflächengewässern lan­det irgend­wann im Meer
Es stinkt noch immer zum Himmel

Zweiter Schwerpunkt: Flüsse ohne Chance?

Klaus Baumgardt
Bundesverwaltungsgericht ver­han­delt über Elbvertiefung – Entscheidung am 2. Oktober
Verpasste Gelegenheiten?

Peer Janssen
Weservertiefung vor dem EuGH

Thomas Schumacher
Teure Studien und lee­res Gerede – der Ems wird der Garaus gemacht
Nicht schön, aber Meyer

Susanne Grube
Wie drin­gend braucht Europa die Küstenautobahn A 20 wirklich?
Magistrale – oder Marginalie…

Peer Janssen
Fehmarn strei­tet gegen Betontrassenpläne via Belt und Sund
Seelenloser Brückenpfeiler?

Klaus-Rüdiger Richter
Offshore-Windkraft-Ausbau erfolgt bis­lang ohne geeig­ne­tes Rettungswesen
Geplante Strukturen verfassungswidrig?

Unser Titelbild zeigt das Jadesystem als Teil des Wattenmeeres der süd­li­chen Nordsee.
Auf dem Satellitenfoto älte­ren Datums – noch ohne JadeWeserPort! – sind deutlich
die Rinnen und Priele der Innenjade und des süd­lich anschlie­ßen­den Jadebusens ebenso
zu erken­nen wie die seit­li­chen Wattflächen, oben rechts Teile des Weserästuars. – Wir bedanken
uns bei der Firma Brockmann con­sult (Geesthacht).
Foto: Euromaps / Brockmann consult