Keine Weservertiefung!

Obwohl der Euro­päi­sche Gerichts­hof (EuGH) vor etwas mehr als einem Jahr im Streit um die geplan­te Weser­ver­tie­fung ein Urteil gespro­chen hat, das zumin­dest hof­fen lässt; obwohl das nun­mehr wie­der zustän­di­ge Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (BVerwG) bis­lang kei­nen Ter­min für sei­ne Ent­schei­dung in Aus­sicht gestellt hat – Beob­ach­ter rech­nen im kom­men­den Jahr damit –, hat der Wider­stand gegen die erneu­te Aus­bag­ge­rung des ohne­hin schon stark kana­li­sier­ten Flus­ses einen Dämp­fer erlit­ten: Die in Brake/Unterweser ansäs­si­ge „Bür­ger­initia­ti­ve gegen die Weser­ver­tie­fung“ hat aus uns unbe­kann­ten Grün­den ihre Arbeit ein­ge­stellt: Die URL der Web­sei­te ist tot, Anfra­gen wer­den nicht mehr beant­wor­tet.

Wir bedau­ern das sehr, denn die­se Initia­ti­ve hat­te über vie­le Jah­re Mate­ri­al – Daten und Unter­su­chun­gen – zusam­men­ge­tra­gen, das wert­vol­le Hil­fe bei der Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma war und wei­ter hät­te sein kön­nen. Wir kön­nen an die­ser Stel­le nur auf die Web­sei­ten des BUND Bre­men ver­wei­sen – jener Orga­ni­sa­ti­on, die maß­geb­lich gegen die geplan­te Weser­ver­tie­fung Beschwer­de führt und klagt.