2009 / 03 – Ferienzeit ist Badezeit

Ab in den Rest­müll – Sind unsere Meere, Küs­ten und Flüsse noch zu retten?

Feri­en­zeit ist Bade­zeit: Som­mer, Sonne, Sand und Meer! Wirk­lich? Tat­säch­lich dro­hen Nord– und Ost­see, ihre Küs­ten­re­gio­nen und ebenso die Flüsse nach wie vor zu Ver­fü­gungs­mas­sen der Indus­trie zu ver­kom­men. Die soeben erschie­nene neue Aus­gabe der Zeit­schrift WATERKANT lie­fert dafür wie­der eine Reihe aktu­el­ler Beispiele:

  • Warum gibt es kein Mora­to­rium für Offshore-Windparks, obwohl bis­he­rige Bau­ar­bei­ten nach­weis­lich Schweins­wale in die Flucht treiben?
  • Warum wer­ben Poli­tik und Lob­by­is­ten für eine Küs­ten­au­to­bahn samt wei­te­rer Elbe­que­rung, wenn weder Bedarf besteht noch Finan­zie­rung gesi­chert ist?
  • Warum dür­fen Ener­gie­rie­sen Pla­nun­gen zur CO2–End­la­ge­rung for­cie­ren, obwohl weder Ver­träg­lich­keit noch Zuläs­sig­keit geprüft oder gere­gelt sind?
  • Warum ist die Kam­pa­gne fürs „Welt­na­tur­erbe Wat­ten­meer“ eigent­lich nur als lee­res Gerede einzustufen?
  • Warum fürch­ten nicht nur Umwelt­schüt­zer, Bau­ern und Deich­ver­bände, son­dern auch Indus­trie­be­triebe die geplante neue Elbvertiefung?
  • Was haben aktu­elle Verbraucher-Verdummungen wie „Ana­log­käse“ mit den Pro­ble­men der Milch­bau­ern und ihrem Preis­kampf gegen Dis­coun­ter zu tun?

Seit 23 Jah­ren ver­öf­fent­licht WATERKANT kennt­nis­reich und sau­ber recher­chiert Berichte und Repor­ta­gen zu mari­ti­men The­men und über Pro­bleme der Men­schen an Meer, Küste und Flüs­sen. „WATERKANT ist eine wich­tige Infor­ma­ti­ons­quelle für alle, die sich unvor­ein­ge­nom­men und kri­tisch mit mari­ti­men The­men befas­sen. So schrei­ben uns bei­spiels­weise Bür­ger­in­itia­ti­ven, unsere Arti­kel hät­ten ihren Wider­stand mit mobi­li­siert. Dar­über freuen wir uns“, stellt Redak­teur und Mit­her­aus­ge­ber Burk­hard Ilsch­ner fest.

Seit Anfang 2009 erscheint WATERKANT unter der Ägide eines unab­hän­gi­gen Her­aus­ge­ber­gre­mi­ums. Redak­tion und Auto­rIn­nen arbei­ten ehren­amt­lich und ohne Hono­rar. „ Aber WATERKANT benö­tigt zum wei­te­ren Über­le­ben vor allem zah­lende Abon­nen­tIn­nen und Spen­de­rIn­nen – und viel­leicht die eine oder andere Erwäh­nung in ver­schie­de­nen Medien, damit mög­lichst viele Men­schen erfah­ren, dass es uns wei­ter­hin gibt“, so Ilschner.

WATERKANT lädt alle Medi­en­schaf­fen­den herz­lich ein, Kon­takt auf­zu­neh­men: Schaut Euch die aktu­elle Aus­gabe an, wir lie­fern sie gerne zur Ansicht! Und ver­gesst bitte nicht, die WATERKANT im Zuge Eurer poten­zi­el­len Kam­pa­gne zu ehren­amt­li­cher Arbeit bei­spiel­haft zu erwähnen.

 

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